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Ratgeber für die polnische Staatsangehörigkeit

 
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Von der Pflicht des Erhalts einer Arbeitsgenehmigung befreite Ausländer

Zur Ausübung von Arbeit auf dem Gebiet Polens ohne Notwendigkeit des Erhalts einer Arbeitsgenehmigung sind vor allem EU-Bürger sowie Staatsangehörige Norwegens, Islands, Liechtensteins und der Schweizerischen Eidgenossenschaft berechtigt.
Dieses Recht steht auch den nachfolgenden Ausländern – Familienmitgliedern der Staatsangehörigen der oben genannten Staaten zu:

  • Eheleute dieser Staatsangehörigen,
  • Kinder und Enkelkinder dieser Staatsangehörigen sowie Kinder und Enkelkinder der Eheleute dieser Staatsangehörigen – unter der Bedingung dass sie noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben oder von diesen erhalten werden,
  • Eltern und Großeltern dieser Staatsangehörigen sowie Eltern und Großeltern der Eheleute – unter der Bedingung dass sie von diesen erhalten werden.

Familienmitglieder von Staatsangehörigen der oben genannten Staaten behalten das Recht auf Ausübung von Arbeit bei, ohne Notwendigkeit der Einholung einer Genehmigung nach dem Tod des Staatsangehörigen, Eheleute ebenso nach der Scheidung oder Annullierung der Ehe.

Eine Arbeitsgenehmigung für Polen müssen auch jene Ausländer nicht einholen, die:

  • den Status eines Flüchtlings in Polen verliehen bekommen haben,
  • denen der zusätzliche Schutz in Polen erteilt wurde,
  • die eine Bewilligung auf Niederlassung in Polen besitzen,
  • die eine Bewilligung auf langfristigen Aufenthalt eines EG-Bürgers besitzen,
  • die eine Erlaubnis für einen tolerierten Aufenthalt in Polen besitzen,
  • die einen zeitweiligen Schutz in Polen nutzen,
  • die eine Bewilligung für befristetes Wohnen auf dem Gebiet Polens besitzen, erteilt im Zusammenhang mit der Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums dort,
  • die eine Bewilligung für befristetes Wohnen auf dem Gebiet Polens besitzen, erteilt im Zusammenhang mit der Durchführung von Forschungsarbeiten auf Grundlage eines Vertrags mit einem polnischen wissenschaftlichen Institut,
  • Eheleute und ehemalige Eheleute polnischer Staatsangehöriger, unter der Bedingung, dass sie die Wohnbewilligung für das Gebiet Polens besitzen.

Eine Arbeitsgenehmigung müssen darüber hinaus nicht erhalten: Eheleute der oben genannten Personen, deren Kinder und Enkel, sowie die Kinder und Enkel der Eheleute, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder von diesen erhalten werden – unter der Bedingung, dass sie eine Bewilligung auf befristetes Wohnen auf dem Gebiet Polens besitzen.

Schließlich sind von der Pflicht des Besitzes einer Arbeitsgenehmigung auch folgende Ausländer befreit:

  • Kinder und Enkel eines polnischen Staatsangehörigen, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und von diesem erhalten werden, unter der Bedingung dass sie eine Wohnbewilligung für das Gebiet Polens besitzen,
  • Besitzer der Karte eines Polen,
  • Antragsteller auf Verleihung des Flüchtlingsstatus, falls nach dem Ablauf von 6 Monaten seit dem Tag der Antragstellung auf Verleihung des Flüchtlingsstatus keine Entscheidung in erster Instanz ausgegeben wurde.