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Ratgeber für die polnische Staatsangehörigkeit

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Meldepflicht

Jeder Ausländer ist nach der Überschreitung der polnischen Grenze mit der Absicht eines zeitlich begrenzten Aufenthalts in Polen verpflichtet, der Meldepflicht nachzukommen. Das bedeutet, dass der Ausländer im zuständigen Amt (Stadt- oder Gemeindeamt) die Adresse seines neuen Aufenthalts im gegebenen Ort melden muss.

Die Meldung sollte vom Ausländer spätestens vor Ablauf des vierten Tages, gerechnet vom Moment der Überschreitung der polnischen Grenze erfolgen.

Von der Meldepflicht im Stadt-/Gemeindeamt befreit sind jene Ausländer , die sich in einem Hotel, einer im Zusammenhang mit der Ausbildung Wohnlokale zur Verfügung stellenden Institution (z. B. Studentenheim), im Zusammenhang mit medizinischer Versorgung (z. B. Krankenhaus, Klinik) oder Erholung (z. B. Motel, Pension) aufhalten. Diese Personen erfüllen die Meldepflicht beim Leiter der Institution oder einem berechtigten Mitarbeiter dieser Institution (Hotel, Studentenheim, Krankenhaus usw.) vor dem Ablauf von 24 Stunden vom Moment der Anreise an.

Die Vorlage einer Bestätigung der Erfüllung der Meldepflicht wird unter anderem während der mit der Legalisierung des Aufenthalts des Ausländer zusammenhängenden Prozeduren verlangt, wenn er sich auf dem Gebiet Polens aufhält (siehe: Legalisierung des Aufenthalts in Polen-EU-Bürger und Legalisierung des Aufenthalts in Polen-Staatsangehörige von Staaten außerhalb der EU). Die Nichterfüllung der Meldepficht durch den Ausländer stellt ein Vergehen dar, welches mit einer Freiheitsstrafe, Geldstrafe oder Verweis droht.

 
 
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