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Ratgeber für die polnische Staatsangehörigkeit

 
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Die Abschaffung der Grenzkontrolle in der Schengen-Zone

Charakteristisch für die Schengen-Zone ist die Abschaffung der Kontrollen an den Binnengrenzen der Mitgliedstaaten. Dies bedeutet, dass die Grenzübergänge an den internen Landgrenzen der Schengen-Zone abgeschafft wurden, da deren Überschreitung an jedem beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit möglich wurde. Bedeutend ist, dass der Komfort der Grenzüberschreitung innerhalb der Zone sowohl Bürger der Mitgliedstaaten der Schengen-Gruppe als auch Staatsangehörige von Drittstaaten betrifft. Alle können sich frei auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten der Schengen-Zone bewegen. Man muss jedoch Dokumente besitzen, die zu einem solchen Aufenthalt berechtigen. So ist:

  • im Falle von Staatsangehörigen von EU-Mitgliedstaaten ein gültiges Reisedokument (Reisepass) oder ein Personalausweis (ID) ein solches Dokument,
  • im Umgang mit Ausländern aus Drittstaaten (außerhalb der EU) ist ein Reisepass sowie eventuell ein Visum erforderlich.

Der Besitz der oben genannten Dokumente ist unbedingt notwendig bei der Überschreitung der Grenze des Schengen-Gebiets sowie während des Aufenthalts selber auf dem Gebiet eines Mitgliedstaates. Die Abschaffung der Grenzkontrolle innerhalb der Schengen-Zone hat zur vermehrten Durchführung sog. mobiler Kontrollen von Ausländern – Staatsangehörigen von Drittstaaten - geführt, die auch auf dem Gebiet Polens durchgeführt werden. Die durchgeführten Kontrollen sollen feststellen, ob die sich in der Schengen-Zone aufhaltenden Staatsangehörigen über Dokumente verfügen, die zu deren Einreise sowie Aufenthalt in dieser Zone berechtigen.